Unser Camper
Unser Camper

"Damit macht ihr Urlaub?!"

Fassungsloses Kopfschütteln und das skeptische Zucken der Augenbrauen sind meist die ersten Reaktionen.


Doch mit unserem geliebten Toyota Yaris Verso haben wir schon so manch tolle Fleckchen Erde, meist in Deutschland entdeckt.

Unser "System" im Camper

Wie der Ausbau eines Fahrzeuges zu einer Schlafstätte erfolgen kann - ein Basteltipp


Das wichtigste ist natürlich Stauraum. Da kein Platz für Schränke ist, bietet sich ein "doppelter Boden" an. Oben Schlafen unten Verstauen.

 Hier sieht man die Seitenansicht. Die KOnstruktion habe ich so gebaut, dass man von allen Seiten gut an seine sieben Sachen rankommt.


Ganz wichtig war mir auch, dass die Konstruktion nicht festinstalliert ist und auch kein großer Aufwand nötig ist, um alles wieder auszubauen, da ich mein Auto im Alltag "ganz normal" nutzen möchte.

Hier das 1. unsichere Probeliegen meines Bruders:-)

Man sieht sehr gut, dass trotz angewinkelter Beine nach oben hin noch gut Luft ist.


Und hier mit geschlossenem Kofferaum. Obwohl die Sitze noch nicht ganz nach vorne geklappt sind, ist kann man mit 1,85 m schon locker ausgestreckt liegen.

Jetzt kommen noch Vorhänge rundum dran. Ich habe Spanngummis als Führung gewählt, schnell montierbar und die Vorhänge werden nur eingehängt. Hier sieht man, dass der Gummi aufgrund des Gewichtes noch durchhängt.


Hier nochmal eine größere Aufnahme, damit man sieht, womit ich die Vorhänge befestigt habe, mit solchen "Läufern", die normalerweise in Schienen laufen.

Spanngummis sind einfach in die Haltegriffe eingehängt. Hier ist der Vorhang nur grob eingehängt, für Fotozwecke. Deshalb sieht's ein bisl schlampig aus...


Das hier ist die erste Konstruktion, um die Gummis hinten am Kofferraum, wo es keine Haltegriffe gibt, zu befestigen. Hat auch 2 Trips gut gehalten, dann aber hatte es zu viel Spiel und die Haken sind immer wieder rausgerutscht. 

Es musste also eine neue Lösung her. Haken war klar, aber wie befestigen? Hier auf dem Bild seht ihr die Lösung, die ich mir dann überlegt habe.


Der Plan war, diese Haken hinten rechts und links oben am Himmel anzubringen, um einen Haltepunkt für die seitlichen und die hinteren Vorhänge zu haben.

Um dahin zu kommen, musste ich einen Teil der seitlichen Verkleidung lösen. Anfangs hatte ich ziemlich Angst um mein Auto:-) Hier löse ich den Türgummi.


 Die Seitenverkleidung muss ein Stück raus, ich brauche Platz dazwischen um diese "Flachmutter" dahinterzubringen. Ziemlich fieselige Arbeit... nichts für ungeduldige Menschen wie mich:-)

Ja, der Himmel meines Autos hat schon ein bischen gelitten in all denn Jahren, wurde es doch schon so oft als Tranportfahrzeug zweckentfremdet. Wichtig sind hier diese runden Plastikkappen.


Hier konnte ich auch kleine Haken reindrehen, insgesamt habe ich 3 dieser Kappen am Kofferraumdach entlang. Danke Toyota:-)

 Und hier das vollendete Werk. Diese Konstruktion ist absolut top. Vorhang verläuft dicht an der Decke, reinschauen ist nicht und sie ist super stabil und schnell abgenommen.

Hier haben wir aufblasbare Isomatten als Unterlage verwendet.


 Ein Blick in unser Reich. So sieht der Camper morgens aus, nachdem die Betten gemacht sind. Kissen, Kinderschlafsack und Decken. Das reichte bei sommerlichen Temperaturen.

 Ende April hatten wir noch die Dauendecken an Bord:-) Die Lieblingszeit von Fine - Morgens noch im Schlafanzug einfach im Bett spielen, lesen oder malen. Zeit für Mama, richtig wach zu werden:-)


 So schaut unser Camper im gepackten Zustand aus. Unten unser Krempel, ich habe alles in Plastikboxen verstaut, jeder hat eine Box Klamotten, dann extra Box für Schuhe, Lebensmittel, usw. Hat sich als sehr praktisch erwiesen.

Leider etwas unscharf, mein Handy ist nicht das beste und es hat schon leicht gedämmtert. Campingtisch und Stühle gehören mittlerweile zu unserer Ausstattung; das Essen auf der Picknik-Decke hat ein Ende genommen - obwohl es immer sehr schön war:-)